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User / photoarchiv65
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N 31 B 319 C 10 E Jun 25, 2020 F Jul 4, 2020
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Für Paul zum Geburtstag ...

Johann Wolfgang von Goethe weilte in Begleitung seines Dienstherren Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach sieben Mal im Gartenreich des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau.

Die englischen Gärten und modernen Bauten in Anhalt-Dessau begeisterten den Dichterfürsten stets auf Neue und inspirierten ihn zu eigenen Produktionen.

So entstanden Zeichnungen Goethes vom Gartenreich oder fanden Personen und die aufgeklärte Atmosphäre am Dessauer Hof Eingang in seine Werke.

Ausdruck der Bewunderung für das Gartenreich ist unter anderem sein Brief von 1778 aus Wörlitz an Charlotte von Stein, in dem er schrieb:
„Hier ist´s jetzt unendlich schön. Mich hat´s gestern Abend sehr gerührt….wie die Götter dem Fürsten erlaubt haben, einen Traum um sich herum zu schaffen."

3x ƒ/7.1
24.0 mm
1/320
100

_MG_5960_62_pa2

Tags:   art architecture garden unesco world heritage site

N 54 B 418 C 9 E Jun 20, 2020 F Jul 2, 2020
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Die Kirche steht an der Stelle einer Handwerker- und Kaufmannssiedlung, die zusammen mit dem Königshof bei St. Servatius zum Kern der späteren Stadt wurde. Der älteste bekannte Bau an dieser Stelle war eine kleinere romanische Kirche. Über weitere Vorgängerbauten der heutigen Kirche ist nichts bekannt; das Cyriakus-Patrozinium reicht jedoch sicher in die Entstehungszeit der Ansiedlung um 950 zurück.

Die weitere Baugeschichte spiegelt den wachsenden Wohlstand und das Selbstbewusstsein der Duderstädter Bürger. Trotz der langen Entstehungszeit wirkt das Gesamtbild der Kirche als geschlossenes Ganzes.

Die Errichtung des heutigen Gotteshauses begann gegen 1240 mit dem Bau des monumentalen frühgotischen Westbaus, der dem romanischen Kirchenschiff vorgesetzt wurde. Jedoch wurde nur der nördliche der beiden geplanten achteckigen Türme errichtet. In diesem lebte und arbeitete lange Zeit ein Türmer, der sog. Tornemann, der die Stadt vor Feind und Feuer zu warnen hatte. Das repräsentative Portal hat wohl im Hauptportal der Elisabethkirche in Marburg sein Vorbild. Das Tympanon zeigt eine Mondsichelmadonna (im Barock ersetzt), die von zwei Weihrauchfässer schwingenden Engeln verehrt wird. Im Innenraum des Westbaus finden sich mehrere mit Motiven aus Pflanzen- und Tierwelt verzierte Pfeilerkapitelle.

1394 ersetzte man den romanischen durch den hochgotischen dreijochigen Chor mit einer fünfseitigen Apsis. Der in die Außenwand eingemauerte Grundstein nennt einen Wilhelm Knoke als leitenden Baumeister.

Schließlich wurde das romanische durch ein gotisches Langhaus in Form einer dreischiffigen Staffelhalle mit sechs Jochen ersetzt. Beim Bau errichtete man zunächst die neuen Außenmauern um das alte Kirchenschiff herum, um darin weiter ungestört Gottesdienst feiern zu können. Im Jahr 1490 vollendete der Göttinger Baumeister Heinrich Hellmold die Einwölbung der Kirche, wie ein Schlussstein mit seinem Wappen im nördlichen Seitenschiff beurkundet. Damit war der Bau vorerst fertiggestellt.

1852 fielen große Teile der Stadt einem verheerenden Brand zum Opfer, dabei auch die Dächer von Nordturm und Kirchenschiff. Im Zuge von Conrad Wilhelm Hase geleiteten Wiederaufbaumaßnahmen, bei denen auch das um 1700 barockisierte Kircheninnere regotisiert wurde, errichtete man nun, nach dem Vorbild des Nordturms, auch den Südturm. Beide Türme erreichen jeweils eine Höhe von ca. 65 Metern.

Nach Pfingsten 2016 wurde mit einer Innenrenovierung begonnen, die durch neue Ausmalung und Beleuchtungskonzepte das Gotteshaus heller und freundlicher erscheinen lassen sollte. Sie fand im November desselben Jahres ihren Abschluss.

ƒ/5.6
16.0 mm
1/20
800

_MG_4597_98_pa3

Tags:   art architecture

N 38 B 404 C 14 E Jun 21, 2020 F Jun 30, 2020
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in the country of beer brewers ...

the middle of Germany ...

;-) ...

5x
ƒ/11.0
35.0 mm
1/250
100

_MG_5285_98_pa2

N 195 B 5.4K C 19 E Jun 21, 2020 F Jun 27, 2020
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Halberstatdt

_DSC8433_67_pa2

Tags:   art architecture

N 45 B 695 C 6 E Jun 23, 2020 F Jun 23, 2020
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vom Winde verweht ....

to me it looks like the wind is tilting the top parts of a plant. If you follow the course of the forces, it takes place in the opposite direction with a plant bent by the wind, as if the forces were led from a cross-ridge vault over a column into the ground - so the association was not as far-fetched as it appeared at the beginning ;-) ...

für mich sieht es aus, als würde der Wind die oberen Teile einer Pfanze neigen. Folgt man dem Kräfteverlauf so vollzieht er sich bei einer vom Wind gebeugten Pflanze genau umgekehrt, als würden die Kräfte von einem Kreuzgratgewölbe über eine Säule in den Untergrund geleitet - also war die Assoziation gar nicht so weit hergeholt, wie sie am Anfang erschien ... ;-) ...

ƒ/6.3
66.0 mm
1/80
4500

_NYC4385_pt_bw2

Tags:   romanesque architecture art


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